Wasserkocher Reinigung

 

Entkalken

 

 

Kalk ist der Hauptfeind

Wasserkocher findet man heutzutage in fast jedem Haushalt. Damit der Besitzer auch lange etwas von dem Wasserkocher hat, muss dieser das elektrische Gerät auch regelmäßig reinigen. Ansonsten können vor allem die Kalkrückstände dazu führen, dass der Wasserkocher weniger Leistung erbringt und im schlimmsten Fall sogar kaputt geht. Damit es gar nicht soweit kommt, sollte man übriggebliebenes Wasser nie lange im Wasserkocher stehen lassen. Wenn man den Wasserkocher reinigt, muss auf jeden Fall die Stromversorgung unterbrochen sein. Daher gilt immer die Regel, vorab den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Darüber hinaus darf das Gerät niemals in die Spülmaschine gelegt werden.


Je nachdem, aus welchem Material der Wasserkocher hergestellt wurde, gibt es unterschiedliche Reinigungsmethoden. Bei einem Glaswasserkocher sollte man auf jeden Fall auf scheuernde Reinigungsmittel verzichten. Diese können nämlich für unschöne Kratzer sorgen, die man nicht mehr wegbekommt.

 

Essig altbewährtes Hausmittel

Wenn der Wasserkocher verkalkt, kann man mit normalen Haushaltsessig oder Essigessenz auf ein altes und bewährtes Haushaltsmittel zurückgreifen. Hierfür gibt man zur Hälfe Wasser und zur anderen Hälfte Essig in das Behältnis. Danach muss das Gemisch einige Stunden einwirken. Um den Essiggeruch aus dem Wasserkocher zu vertreiben, sollte man nach der Reinigung zwei bis dreimal Wasser aufkochen und dieses nach jedem Erhitzen austauschen. So wird auch der letzte Rest des Essigs und vor allem dessen Geruch entfernt. Natürlich kann man beim Reinigen auch käufliche Entkalker benutzen. Diese gibt es in jedem gut sortierten Supermarkt und in der Drogerie.


Schon beim Erwerb eines Wasserkochers kann man viel dazu beitragen, dass die spätere Reinigung leichter zu Handhaben ist. Wenn man nämlich einen Wasserkocher mit einem verdeckten Heizelement kauft, muss man diesen später nicht reinigen.

 

Um Wasser zu reinigen gibt es außerdem sogenannte Wasserfilter im Handel, z.B. Filterkartuschen der Marke Brita.

Fazit: Wasserkocher müssen je nach der Intensität der Benutzung gereinigt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sie durch Verkalkung oder andere Verunreinigungen irgendwann kaputt gehen. Gleichzeitig muss der Besitzer auf die Wahl des jeweiligen Reinigungsmittels achten. Scheuernde oder scharfe Mittel können dem Material nachhaltig schaden. Hausmittel wie Essig oder Essigessenz sind daher gute Alternativen. Beim Reinigen des Wasserkochers sollte man immer daran denken, das elektrische Gerät vom Strom zu nehmen.