Wasserkocher Aufbau

 

wasserkocherquerschnitt

 

 

Einfaches Funktionsprinzip

Der Aufbau bzw. das Funktionsprinzip eines Wasserkochers ist relativ einfach und schnell erklärt. Generell besteht der Wasserkocher nämlich aus einem Sockel, der das Gerät mit Strom versorgt, einem Behältnis, in dem sich der Heizstab befindet und einem Temperaturfühler. Die Füllmenge ist natürlich von der Größe des Behältnisses abhängig. Die meisten Wasserkocher fassen ein bis zwei Liter. Reisewasserkocher haben aufgrund ihrer Kompaktheit meistens nur ein Füllvolumen von bis zu einem Liter. Wasserkocher werden in der Regel aus den Materialien Kunststoff oder Edelstahl hergestellt.

 

Heizelement im Boden

Wenn man das Gerät in Betrieb nimmt, ist es wichtig, dass das Heizelement komplett mit Wasser bedeckt ist. In vielen Anleitungen werden daher auch die Mindestwassermengen genannt. Die Funktionsweise des Heizstabes kann mit der eines Tauchsieders verglichen werden. Dieser erhitzt das Wasser nämlich mit der Hilfe von elektrischer Energie. Schaut man sich das Heizelement genauer an, so wird man merken, dass es sich hierbei um eine Heizspirale handelt. Diese besteht aus einem Heizdraht, der von einem wärmeleitenden Metallrohr umgeben ist.

 

Damit es keinen direkten Kontakt zwischen dem Rohr und dem Heizdraht gibt, ist letzteres von einer Isolierung (meistens Keramik) umgeben. Somit wird zwar die Wärme nicht aber der elektrische Strom übertragen. Bei alten oder kaputten Geräten kann diese Schicht fehlerhaft sein, so dass man bei diesen Geräten von einer erhöhten Sicherheitsgefahr ausgehen kann.

 

Automatische Abschaltung durch Fühler

Damit der Wasserkocher seine Arbeit beginnen kann, muss der Benutzer das Behältnis auf den Sockel stellen. Hierdurch wird der Stromkreis geschlossen. In der Folgezeit erwärmt der Heizstab das Wasser. Sobald dieses eine bestimmte Temperatur erreicht hat, schaltet sich der Wasserkocher automatisch ab. Dies geschieht dadurch, dass der aufsteigende Wasserdampf, den Temperaturfühler erwärmt. Dieser besteht aus einem sogenannten Bimetall. Wichtig ist, dass man der Deckel des Wasserkochers geschlossen ist, so dass der Wasserdampf nicht entweichen kann. Sobald die Endtemperatur erreicht ist, schaltet sich der Wasserkocher ab. Meistens wird dieses durch ein Klacken wahrgenommen.

 

Durch die automatische Abschaltung wird unter anderem verhindert, dass sich das Material zu stark erhitzt oder zuviel Wasser verdampft. Außerdem spart diese Funktion jede Menge Energie, da nur soviel Energie verbraucht wird, wie man zum Erwärmen des Wassers wirklich braucht.

 

12 V Wasserkocher möglich

Mittlerweile gibt es Wasserkocher mit unterschiedlichen Netzspannungen. So kann man heutzutage auch Geräte erwerben, die einen 12 Volt Anschluss besitzen. Diesen Wasserkocher kann man somit auch im Auto an die Autobatterie (über den Zigarettenanzünder) anschließen und benutzen. Für den normalen Hausgebrauch gibt es Geräte mit einer Netzspannung von 230 Volt.

Fazit: Wasserkocher besitzen ein sehr einfaches Bauprinzip und können Wasser schnell und vor allem kostengünstig erwärmen. Der Vorteil eines Wasserkochers liegt vor allem darin, dass er energiesparend arbeitet. Mittlerweile gibt es verschiedene Ausführungen und Größen, so dass man Wasserkocher problemlos unterwegs nutzen kann.