Edelstahl Wasserkocher

 

 

Edelstahl hat thermische Vorteile

Wasserkocher werden heutzutage aus verschiedenen Materialien hergestellt. Häufig findet man in den Geschäften welche aus hitzebeständigem Kunststoff, Glas oder aber Edelstahl. Letztere Variante hat nicht nur optische, sondern vor allem auch thermische Vorteile. In einem Edelstahlgefäß kann die Wärme nämlich weniger schnell entweichen, als in einem Behältnis aus einem anderem Material. Aufgrund der Produktionskosten sind Wasserkocher aus Edelstahl allerdings meistens ein wenig teurer. Einen guten Edelstahlwasserkocher gibt es daher ab rund 50 Euro zu kaufen.


Vom Prinzip her sind Edelstahlwasserkocher genauso aufgebaut, wie alle anderen Wasserkocher auch. Das bedeutet vor allem, dass das Wasser mit Hilfe eines Heizstabes (ähnlich einem Tauchsieder) erhitzt wird. Der spiralförmige Heizstab besteht im Inneren aus einem Heizdraht der von einem Metallrohr umgeben ist. Damit kein direkter Strom von der Spirale auf das Rohr übertragen werden kann, befindet sich zwischen den beiden Bauteilen noch eine Keramikisolierung. Darüber hinaus weist das Material Edelstahl einige Besonderheiten auf.

 

Starke Isolierfähigkeit

Dazu gehört vor allem seine starke Isolierfähigkeit. Edelstahl selbst ist ein besonderer Stahl, der einen hohen Reinheitsgrad aufweist und zum größten Teil aus Eisen und einem bestimmten Prozentsatz Kohlenstoff besteht. Der Anteil an Schwefel und Phosphor darf hingegen nicht mehr als 0,025 Prozent betragen. Ein weiterer Vorteil beim Edelstahl besteht darin, dass dieser rostfrei ist. Gerade wenn man täglich damit Wasser erhitzt, kann nämlich sehr schnell Rost entstehen. Mit einem Gefäß aus echtem Edelstahl ist dies allerdings in der Regel nicht möglich.


Die meisten Edelstahlwasserkocher haben außerdem einen sogenannten Kalkfilter gleich miteingebaut. Dieser schützt, wie der Name es schon andeutet, davor, dass sich unerwünschte Kalkrückstände im Wasserkocher absetzen. Dies ist äußerst sinnvoll, da sich solche Rückstände (Umfang hängt vom Kalkgehalt im Wasser ab) auf dem Heizelement absetzen und dadurch die Heizintensität erheblich gemindert werden kann. Dadurch verbraucht der Wasserkocher letztendlich mehr Energie. Im schlimmsten Fall kann das Gerät auch kaputt gehen. Heutzutage besitzen zahlreiche Wasserkocher auch ein verdecktes Heizelement, so dass die Verkalkung desselbigen vermieden wird.

Fazit: Ein Wasserkocher aus Edelstahl hat nicht nur optische, sondern auch energetische Vorteile. Das Wasser bleibt länger warm, da Edelstahl eine isolierende Wirkung besitzt. Allerdings sind solche Wasserkocher auch ein wenig teuer. Ein weiterer Vorteil besteht in der leichten Reinigung des mit Wasser zu befüllenden Behältnisses.